Startseite > Arbeitsschwerpunkte > Rentenpolitik

Rentenpolitik

Auf dem Bild sind zwei ältere Damen zu sehen

Quelle: Jerzy / www.pixelio.de

Heute für ein verlässliches Alters- versorgungssystem für morgen zu sorgen ist wesentlicher Bestandteil unserer Rentenpolitik. Heute ver- lässlich, weil wir mit bezahlbaren Beiträgen für eine stabile Beitrags- leistung sorgen. Verlässlich für morgen, weil wir den Menschen die Gewissheit geben, dass die Gesetz- liche Rentenversicherung Herzstück der Altersversorgung ist, bleibt und gemeinsam mit der privaten und betrieblichen Altersvorsorge für ein den Lebensstand wahrendes Ein- kommen im Alter sorgt.

 

Jung für Alt gemeinsam - dafür steht die Rentenver- sicherung seit mehr als 100 Jahren. Und dafür wird sie auch morgen stehen. Trotz der demografischen Herausforder- ungen. Wir wollen einen fairen Ausgleich zwischen Jung und Alt schaffen. Konkret bedeutet das, dass die Renten für die Älteren verlässlich und die Beiträge für die Jüngeren bezahl- bar bleiben müssen.

 

Die Rentenformel mit dem Nachhaltigkeitsfaktor dämpft den Rentenanstieg, wenn die Zahl der Beschäftigten zurückgeht und die Zahl der Rentenempfänger/innen steigt. Sie lässt die Rentnerinnen und Rentner aber auch bei guter Ein- kommensentwicklung und besserer Beschäftigung an der Wohlstandsentwicklung teilhaben. Mit der schrittweisen Entlastung der Rentenbeiträge von Steuern haben wir für die Jüngeren Spielräume eröffnet, damit sie zusätzlich für das Alter vorsorgen können. Und der Staat fördert das mit Zulagen und Steuervorteilen. Wir freuen uns darüber, dass wir länger leben. Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Das hat aber auch Folgen für die Renten- versicherung. Wurden im Jahre 1960 noch durchschnittlich zehn Jahre lang Rente gezahlt, sind es mittlerweile 17 Jahre; 2030 werden es 20 Jahre sein. Das stellt die Rentenversicherung aber auch vor die große Heraus- forderung der Finanzierung.

 

Deshalb hat der Deutsche Bundestag die stufenweise Anhebung des Renteneinstiegsalters von 65 Jahre auf 67 Jahre beschlossen. 2012 beginnt die Umsetzung in kleinen Schritten. Erst 2029 wird die Regelaltersgrenze dann bei 67 Jahren liegen. Diese Entscheidung war nicht leicht, aber sie ist notwendig im Sinne einer vorausschauenden Politik.

 

Auf der anderen Seite verlangt sie auch, noch mehr Aktivitäten um die Chancen älterer Arbeitnehmer im Arbeits- markt zu verbessern Dazu dient die „Initiative 50plus“: Mit Kombilöhnen, Eingliederungszuschüssen und Weiterbil- dungsangeboten soll der Zugang älterer Arbeitsloser zu Beschäftigung wesentlich erleichtert werden. Das wirkt zugleich dem drohenden Fachkräftemangel entgegen, in- dem Erfahrung und Wissen älterer Arbeitnehmer besser genutzt werden. Aber auch die Arbeitsbedingungen gilt es zu verbessern, denn Arbeit soll nicht krank machen oder gar die Beschäftigungsfähigkeit zerstören. Und es muss mehr für die Weiterbildung getan werden. Ebenso brauchen wir auch künftig gute Möglichkeiten gleitender Übergänge in den Ruhestand.

 

Weitere Informationen zur Rentenreform und anderen Themen rund um die Rente finden Sie auf der Seite des

Bundesministeriums für Arbeit und Soziales/Rente

und der Seite der

Deutschen Rentenversicherung.