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Laudatio auf der Vorstellung des Kalenders "Oldies gehen aufs Ganze - Nee, wer hätte das gedacht, dass Oma sich jetzt nackig macht", Bargteheide

Laudatio von Franz Thönnes, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Arbeit und Soziales anlässlich der  Vorstellung des Kalenders "Oldies gehen aufs Ganze - Nee, wer hätte das gedacht, dass Oma sich jetzt nackig macht" am 26. Oktober 2008 im Kleinen Theater, Bargteheide

 
Liebe Kirsten Martensen, liebe Oldies, meine sehr geehrte Damen und Herren, Herzlich Willkommen zu „Die Oldies gehen aufs Ganze…und lassen die Hüllen fallen“. Schön, dass sie gekommen sind. Aus Verbundenheit, aus Neugierde oder weil sie es ganz einfach wissen wollen: Wie das ist im Alter mit der Nacktheit?
 

Nun eigentlich ist es ganz einfach, wenn wir Heinrich Heine folgen. In seinen Norderney Reisebildern schrieb er: „Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.“ Seien Sie also alle herzlich begrüßt. Nackt, mit Ihren Kleidern im Saal.

 

Als mich vor einiger Zeit die Bitte erreichte, den Oldie-Kalender vorzustellen, habe ich nicht gezögert. Natürlich bespricht man derlei Termine auch mit seinen Mitarbeitern. Eine Mitarbeiterin, die das Oldie-Kabarett nicht kennt, sagte: „Das ist aber nett, ein Seniorenkalender – große Buchstaben, schöne Blumenbilder und Tipps für die Gesundheit und Ernährung“. Als ich ihr sagte: „Nein, es handelt sich um einen Senioren-Akt-Kalender – so wie in der Filmkomödie ‚die Kalendergirls’“, traute sie ihren Ohren nicht und war skeptisch.

 

Ich muss sagen – ich allerdings nicht. Denn ich kenne das Ensemble, ich kenne das Programm und wusste – das ist kein Scherz: Die Oldies machen ernst! Ihr habt es gemacht und es ist mir eine Ehre, zum Mut und vor allem zum schönen Kalender Glückwunsch und Anerkennung zu zollen. Es kommt nicht häufig vor, dass man als Parlamentarischer Staatssekretär gebeten wird einen Akt- Kalender vorzustellen. Um ehrlich zu sein: Es ist auch für mich eine Premiere.

 

Eine Premiere, aufgrund einer Bitte, der ich gerne gefolgt bin. Nun könnte man fragen warum gerade ich? Nun es liegt bestimmt nicht daran, dass vor genau 100 Jahren in meiner Geburtsstadt Essen der erste FKK-Verein Deutschlands gegründet wurde. Es liegt auch bestimmt nicht daran, dass einer meiner Schwerpunkte im Bundesministerium für Arbeit und Soziales die Rentenpolitik ist. Und dass ich genau weiß, vor welchen Herausforderungen uns der demogra- fische Wandel stellt. Der Wandel von dem wir alle wissen, dass die Lebens- erwartung erfreulicherweise steigt. Von einst 65 Jahren bei den Männern und 69 Jahren bei den Frauen im Jahr 1960 auf nun knapp 77 bzw. 82 Jahren. Alles Durchschnittswerte und keine persönlichen Zusagen aus dem Ministerium!

 

Nein, es liegt daran, dass mich mit dem kleinen Theater schon seit über einem Jahrzehnt eine enge Freundschaft verbindet. Und mit dem Oldie-Kabarett eine enge Verbundenheit. Verbundenheit, frei von jeder politischer Couleur, sondern Verbundenheit von Freude am Leben und Mitmachen fürs älter werden. So haben wir gemeinsame Veranstaltungen nicht nur auf den Brettern die die Welt bedeuten, sondern auch auf Schiffsplanken auf hoher See mit Seniorinnen und Senioren gehabt, in der Hauptstadt Berlin und natürlich hier im Wahlkreis um Älteren Freude und Zuversicht zu vermitteln. Und schließlich bin ich wohl der einzige, der unterhalb der Alterseintrittschwelle, sozusagen als Juniorsenior, als Nachwuchskraft auch schon die Ehre hatte im Kabarett mitspielen zu dürfen. Darum bin ich gerne der Bitte gefolgt und gekommen.

 

Und ich freue mich, dass auch sie gekommen sind. So was bekommt man schließlich nicht alle Tage geboten.  Dass sich auf dem Land die Alten ausziehen. Oder wie ein Enkel einer Künstlerin es formulierte: „Nee, wer hätte das gedacht, dass Oma sich jetzt nackig macht.“ Wie ist das mit der Nacktheit? Nun, man kann in schlauen Büchern nachlesen, der Mensch ist als einziger Primat wie die Hausschweine und Wale von Natur aus nackt, dass heißt wenig behaart. Im eigentlichen Sinne lässt sich Nacktheit als Symbol für Reinheit von der Sünde nachweisen, nicht zuletzt dadurch, dass der Mensch nackt geboren wird.

 

Die Bandbreite zwischen gesellschaftlicher Norm und körperlicher Scham ist groß. Von Kultur zu Kultur ist die Schamwelle unterschiedlich. Für Menschen in Amerika ist nicht nur das Nackte, sondern bereits die Möglichkeit Unterwäsche zu sehen peinlich. Manche nehmen sogar einen Kittel bei ärztlichen Untersuchungen um ihre Nacktheit zu bedecken. Für Menschen in Skandinavien ist dagegen unter bestimmten Umständen gänzliche Nacktheit völlig unproblematisch. Ich freue mich heute so viele Südskandinavier hier im kleinen Theater zu sehen!

 

Manche Menschen haben beim Anblick von Nacktheit ein Gefühl der Verlegenheit, Scham oder auch der sexuellen Erregung. Auch hier gibt es differen- zierende Schwellenwerte. Bei einigen führt schon ein geringe Blöße, etwa der Arme, dazu solche Gefühle hervorzurufen. Da ich die hervorragenden Kalender-Bilder kenne, kann ich jetzt schon sagen, wappnen sie sich. Es gibt mehr als nur nackte Arme! Die Redensart „Die nackte Wahrheit sagen“ lässt auf eine positive Bedeutung der Nacktheit schließen. Adam und Eva waren vor dem Sündenfall nackt. Zu diesem Zeitpunkt galten sie als rein von der Sünde. Deshalb ist Nacktheit im Sinne von Unverhülltheit ein Symbol für Unschuld, Wahrheit und Reinheit. Nach dem Sündenfall wurde die Nacktheit jedoch bewusst und entwickelte sich zu Scham. Scham als Folge einer Regelverletzung. Später wurde Nacktheit gar als Zeichen der Armut und teilweise der Schande gesehen. Im orthodoxen Judentum gar verpönt.

 

Dabei ist „kecke Nacktheit im Leben“ in der Kunst der alten Griechen und Römer nicht tierische Plumpheit sondern unbefangene Natürlichkeit, liberale Menschlichkeit und republikanische Offenheit“, wie es der Kulturphilosoph Friedrich Schlegel formulierte. Im alten Griechenland stand  „gymnos“ für nackt. Das Gymnasion als Ort der körperlichen Ertüchtigung belegt allein durch seinen Namen, dass Nacktheit nicht alltäglich war, sondern nur auf ausgewiesene soziale Räume beschränkt war. Ob das heute hier im Kleinen Theater Folgen für „Eckhorst“ und „KGB“ haben wird, wer weiß….

 

Aber vielleicht wird das Kleine Theater ja heute zum dritten Gymnasion in Bargteheide. Und zwar zu einem ganz besonderen durch den Mut und die Lebensfreude der Oldies. Das ist keine Selbstverständlichkeit. So gab es natürlich im Vorfeld verstörte Reaktionen. So hat ein Ensemble-Mitglied berichtet, dass eine katholische Bekannte Kerzen und Weihwasser geschickt habe um sie wieder auf den Pfad der Tugend zu leiten. Nun, da sind Sie heute aber in der Weltsicht dieser Dame ganz schön tugendlos! Doch ich kann Sie und die Bekannte ein wenig beruhigen. Ihnen Sicherheit geben. Denn Papst Johannes Paul II. war mit seinen folgenden Worten schon weiter: „Weil Gott ihn geschaffen hat, kann der menschliche Körper nackt und unbekleidet bleiben und bewahrt unberührt seinen Glanz und seine Schönheit. Sexueller Anstand kann also nicht irgendwie identifiziert werden mit der Verwendung von Kleidung, noch Schamlosig-keit mit der Abwesenheit von Kleidung und totaler oder teilweiser Nacktheit. Es gibt Umstände, unter denen Nacktheit nicht unanständig ist. Nacktheit als solche darf nicht gleichgesetzt werden mit psychischer Scham-losigkeit. Unanständigkeit ist nur gegeben, wenn Nacktheit eine negative Rolle in Hinsicht auf den Wert einer Person spielt.“

 

Und auch diejenigen, die weniger wegen ihres Glaubens Skepsis haben, kann ich beruhigen: Ja, es ist richtig. Nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz § 118 kann Nacktheit als Belästigung der Allgemeinheit oder als grober Unfug geahndet werden. Doch sind sie ja nun alle freiwillig hier her gekommen und deshalb gilt nach dem Recht: „Bloße Ärgernisse, geringfügige Belästigungen oder Verhaltensweisen, die lediglich von den gängigen Vorstellungen über Erziehung und Geschmack abweichen, bewirken keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und können daher nicht mit Mitteln des Ordnungsrechts reguliert werden.“ Und Unfug findet hier heute schon gar nicht statt!

 

Also, fühlen sie sich wohl. Fühlen sie sich wohl hier im Kleinen Theater! Einem Ort der Kunst im ländlichen Raum. Der nackte menschliche Körper ist seit je her ein klassisches Thema der bildenden Kunst. Hier finden wir auch mit Bezug zu uns heute die beiden großen Deutschen Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe wieder: Schiller mit seinen Worten: „Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“ und Goethe mit „Die Kunst ist lang. Und kurz ist unser Leben.“ Letzteres galt damals. Heute nicht. Das Leben wird länger und die Oldies sind lebendiger Beweis und zeigen mit ihrem Engagement, dass sich Kunst und Leben annähern.

 

„Durch Kunst und nur durch Kunst erreichen wir Vollkommenheit. Durch Kunst und nur durch Kunst entgehen wir den grauenhaften Gefahren des Alltags“ lehrte uns der Ire, Oscar Wilde. Die Oldies führen uns aus diesem Alltag. Sie folgen dem Maler und Bühnenbildner Willi Baumeister, der einst schrieb: „Die Kunst besteht nie in Regeln, sondern immer in Ausnahmen vom Standpunkt des Erfahrungsmäßigen.“ Und sie halten es mit dem Musiker Marilyn Manson, der 2003 sagte: „ Ein Künstler, der nicht provoziert, wird unsichtbar. Die Kunst, die keine starken Reaktionen auslöst, hat keinen Wert.“ Deshalb bin ich gespannt, welche Reaktionen der Oldie-Kalender bei Ihnen auslöst. Ein Kalender, der uns 2009 Monat für Monat mit einem schönen Bild mitten aus dem Leben erfreut.

 

Der Hannoveraner Maler und Dichter Karl Schwitters hat in seinem literarischem Werk geschrieben: „Kunst ist ein sonderbares Ding, sie braucht den Künstler ganz.“ Und das haben die Oldies ernst genommen. Sie geben sich hier ganz. Mit allem was sie sind und was sie haben. Sie geben Authentizität. Glaubwürdigkeit, Echtheit. Sie geben sich.

 

Wir konnten bereits lesen, dass es bei dem zu neudeutsch – Fotoshooting – recht fröhlich zugegangen sein soll. Erken Schröder, die hervorragende und einfühlsame Fotografin, hatte sich für jeden Fototermin nicht nur mit ausreichend Speichermaterial für die Filme und Objektiven ausgestattet, sondern auch  mit genügend Prosecco.  Aber man kennt die Oldies auch so als lebensfrohes Ensemble, weswegen es eigentlich auch nicht überraschen sollte, dass 17 Spaßvögel Freude an der Akt(iven)-Arbeit hatten. Und Fotoaufnahmen sind harte Arbeit, meine Damen und Herren. Bei allem Humor sollten wir nicht vergessen, dass es wirklich Mut erfordert, sich im Adams- oder Evakostüm – wenn auch ein wenig bedeckt – für einen Kalender fotografieren zu lassen. Was erwartet uns in den 12 Monaten des Jahres 2009? Wenn man das für die Politik, für die Gesellschaft treffend voraussagen könnte, wäre man mit einer Glaskugel auf den Märkten der großen Städte am besten aufgehoben. Sowohl für den Ansturm wie für den wirtschaftlichen Ertrag.

 

Aber für den Kalender kann ich es und will ich es gerne beschreiben. In den Medien wurde ja bereits der Schleier ein wenig gelüftet und Neugierde geweckt. Ich bin gespannt ob Ihre Augen meine Wahrnehmung wiederfinden. 2008 startet mit 85 Jahren von blauen Federn umhüllt. Funkelnde Augen sagen uns mit Stolz und Selbstbewusstsein „Ich trau mich was!“.

 

Im Februar erfreut uns das ganze Ensemble. So wie wir es auch schon in den Medien gesehen haben. 947 Jahre solidarisch an einem Flügel. Uns zu prostend mit Prosecco. Alle nackt – nein. Ein wenig muss immer sein. Und wenn es nur die Uhren, Ketten, Hüte und Krawatten sind. Aber das viele was überkommt ist. „Wir sind wer, wir haben was, was andere nicht haben, wir haben Erfahrung, und wir haben Leben! Und wir freuen uns darüber!“ Hier wird deutlich: Kunst ist authentischer Ausdruck.  

 

Der März beweist, dass auch Riga schöne und mutige Frauen hat. Im April werden nur mit Pelzen bedeckt die Herzen der stolzesten Herrn gebrochen. An den Gesichtern der Herzensbrecherinnen sieht man wie viel Freude sie beim Fotografieren gehabt haben müssen und das Theater jung hält. Im Mai erwacht der Frühling mit vier knackigen Herren, die alle was erwarten, im Vordergrund. Und im Hintergrund, unten wie oben Scheinwerfer. Nicht nur ich, sondern auch Sie liebe Gäste werden sich vielleicht fragen: Kann man das Bild auch mal von hinten sehen?

 

Das Juni-Blatt erinnert nach den Gastspielorten des Oldie-Kabaretts im Deutschen Pavillon auf der Expo in Hannover, in Berlin, im  „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg und vielen anderen Orten, rechtzeitig zum Sommer an den Auftritt in Mallorca. Hier kommt nichts Gestyltes. Lassen Sie durch fünf strahlende Göttinnen den Reiz des Sommers wecken. „Bettgeflüster“ wird im Juli durch eine Nachtkerze erleuchtet. Sie steht für eine liebevolle Beziehung zu einander im Alter und nicht für verbliebene Glut. Weiß-blau karierte Kissen erinnern an Bayern. Gut, dass die dazugehörige weiße Bank aus Bargteheide, entgegen der bayerischen, hier mehr Zuverlässigkeit verspricht.

 

Der August wird einer der wichtigen Wahl-kampfmonate. Die vor 68er melden sich mit geballter Faust und laut zu Wort. Sie machen deutlich: Die besten Opas sind die, die nicht Sturm und Drang verloren haben. Und die aufrecht für Ihre Sache stehen! Im September wird gewählt – aber das Septemberblatt zeigt nicht Angela und Frank-Walter. Nein, es zeigt „Du und ich im Altenheim“. Vertrautheit, gegenseitige Wertschätzung. Eine taktvolle Wechselbeziehung!

 

Schifferklavier und Elbsegler vermitteln im Oktober Sicherheit auch bei stürmischer See. Das doppelte Bild unterstreicht: Mit mir kommen Sie nicht aus dem Takt. Gehen die Wogen auch noch so hoch. Auf mich ist Verlass! Und da wir es schon in den Medien sahen, kann ich zum November sagen: Liebe Lilo Korte, mit 94 Jahren das Blatt „Unter der Laterne, vor dem Altenheim…., dekoriert mit einem leichten roten Tuch und so wunderschön zu zieren – das kann man nur, wenn man wirklich voller Lebensfreude ist. Wenn man mit dem roten Tuch der Liebe, die Liebe zum Leben voll nach oben blickend zum Ausdruck bringt: Ich bleib hier. Ich bin ganz da!

 

1159 hüllenlose Jahre auf einem Kalenderblatt. So endet das Jahr. Das Lächeln zeigt die gemeinsame Freude, die durch zwei Bunnys verstärkt wird und die Weihnachtsmännermützen verdeutlichen, dass Nikolaus ohne sie, ohne die Älteren nicht geht. Achten Sie mal auf die weißen Engelsflügel. Sie sind nach unten gerichtet und sprechen damit für sich selbst.

 

Zwölf Kalenderblätter zeigen: Es macht Lust älter zu werden, wenn alt sein so gelingen kann. Fröhlich und mit ganzer Kraft, mit der ganzen Frau, dem ganzen Mann setzen sich alle ein. Sie machen deutlich, dass Theater die Kunst ist, spielerisch ganz da zu sein, mit der puren Ausdruckskraft, mit Liebe und Leidenschaft. Begriffen zu haben, worauf es ankommt, sich persönlich zu beweisen, mit zu machen, die Zuversicht und die Botschaft zu vermitteln: Es ist etwas schönes Alt zu werden – jeden Monat, Monat für Monat!!!! Ich denke – das ist ein großes Dankeschön wert. An das Ensemble für seine Authentizität, seinen Mut und seine Lebensfreude. Ein Dank an Kirsten Martensen und Renate da Costa, die aufmunternd an der Seite der Oldies stehen und das Ensemble vorbildhaft betreuen. Und ein Dank an Erken Schröder, die das alles so lebendig und ausdrucksvoll bildhaft festgehalten hat.

 

Meine Damen und Herren, machen sie sich, Freunden und Bekannten die Freude, erwerben Sie möglichst viele Kalender und nehmen Sie die Botschaft mit nach Hause: „Länger leben, älter werden kann schön sein – in mehrerlei Hinsicht - auch in der gering bekleideten!“ Meinen Glückwunsch an das Oldie-Kabarett für diesen wunderbaren einzigartigen Kalender 2009! Der Franzose Ernest Renan hat uns einst geraten: „In der Moral, wie in der Kunst bedeutet Reden nichts. Die Tat ist alles.“ Deshalb nun Bühne frei. Frei für die Tat! Frei für das Oldie-Kabarett mit seinen mutigen Frauen und Männern in ihrer ehrlichen Haut!